Ring des Nibelungen (Städtische Bühnen Münster)

“…was nach einer ingeniösen ‘Götterdämmerung’ als Wunder von Münster gelten muss: ein Hymnus auf die Bündelung aller Kräfte zum Totaltheater in der Provinz (…) Humburg trägt seine Sänger auf Händen, dirigiert geschmeidig und flexibel, lässt in nie erlahmender Spannung romantisch ausschwingen oder mit Wucht dreinfahren, garantiert mit dem prächtig aufgelegten Orchester allzeit luzide Textverständlichkeit.”

– Süddeutsche Zeitung, Michael Struck-Schloen

 

„Die eigentliche Sensation von Münster ist das Orchester und die dirigentische Leistung von Will Humburg. Ideal verschmelzen Gesang und Instrumente, das von Richard Wagner geforderte Gesamtkunstwerk wird gerade dank dieser reich schattierten, nie knallig lauten Partiturauslegung eingelöst. Humburg demonstriert, wie modern diese Klangsprache ist und zugleich, wie sie dem Ensemble in die Kehle gelegt wird. Wie selbstverständlich atmen Orchester und Solisten in gemeinsamer Organik.“

– Opernwelt, Jörg Loskill (Götterdämmerung)