Der Traum ein Leben

Oper Bonn - 2014

„Der Dirigent Will Humburg bringt die handschriftliche Partitur durch das Beethoven Orchester Bonn zu voller Blüte. Zweieinhalb Stunden schwelgen er und die Musiker in spätromantischen vollen Tönen. Das Publikum dankte mit vielen Bravos“
Südwestdeutscher Rundfunk, SWR2, Henning Hübert, 30.03.2014

"Das Beethoven-Orchester Bonn unter der äußerst intensiven musikalischen Leitung Will Humburgs findet zu dieser neo-traditionellen Musiksprache einen einfühlsamen und durchgängig aufgeschlossenen Zugang. Wunderbar zurückgenommen, etwa im Einsatz der Bläser gleich zu Beginn, überberstend und fast im Rausch in den exzessiven Momenten von Zerstörung oder Verschmelzung."

Opernnetz, Ralf Siepmann, 30.03.2014

„Dieses Geschehen in orientalischem Milieu gibt Braunfels viel Gelegenheit, die Klangwelt von Richard Strauss anzuzapfen. Aber er geht, auch hier mit Strauss vergleichbar, über Wohlklang immer wieder hinaus, wagt bizarre, sogar aggressive Harmonik. In seiner Musik brodelt und schillert es. Die Versöhnlichkeit der Schlussszene kann natürlich nicht anders als in einem delikaten Dur enden. Das alles wird vom Beethoven Orchester unter dem präzise fordernden Will Humburg bestens realisiert.“

Der Neue Merker, Christoph Zimmermann, 30.03.2014

„Dass die Oper gegen ein solches Übermaß an optischen Reizen überhaupt bestehen kann, ist das Werk des Dirigenten Will Humburg, dem es gelingt, der farbenfreudig instrumentierten melodischen Substanz von Opus 51 unpathetisch zu ihrem Recht zu verhelfen. Mit dem erstklassigen Beethoven Orchester Bonn kehrt er die psychoanalytische Ebene der Oper hervor. Verdichtete Blechbläser-Einsätze konterkarieren schwebende Lyrismen der harfenarpeggierten Traumlandschaft, aufsteigende Ganztonleiter und Cluster, Fanfarenklänge und tonmalerisch forciertes Kriegsgetön mit gestopften Trompeten, sowie Melismenketten sorgen für effektvolle Kontraste. Die musikdramatische Fortentwicklung basiert bei Braunfels auf einer bisweilen plastischen, häufig jedoch subkultanen nachwagnerschen Leitmotivtechnik. Plastisch nachvollziehbar sind das sich windende Motiv der Angst und die Jagd nach dem Glück mit großen Sexten, wie auch ein identisches Motiv für Mord und Verhängnis. Die rhythmisch vorwärts treibenden, ihr Gesicht verändernden Triolen bleiben stets schleichend und böse. All das baut der Dirigent schlüssig auf, und das Beethoven Orchester Bonn entfaltet es prachtvoll.“

NMZ Online, Peter P. Pachl, 31.03.2014

„Will Humburg erfasst das Werk vom Pult aus in seiner ganzen Schönheit, gestaltet einen oft kantigen, erstaunlich vielfarbigen, von den dreifach besetzten Holzbläsern angeführten Klang, in dem Celesta und Blockflöte, auch Schlagwerk und Trompeten besondere Klangbedeutung zukommt. Chor und Orchester folgen durchgängig präzise und mit lustvoller Begeisterung.“

Concerti, Andreas Falentin, 30.03.2014

„So kann sich die Produktion, die für den Rundfunk mitgeschnitten wurde, vokal hören lassen - und instrumental noch mehr, denn unter der Leitung von Will Humburg läuft das Beethoven Orchester Bonn zu großer Form auf, sehr präsent in den vielen solistischen Holzbläser-Passagen, kraftvoll und gleichzeitig transparent im Tutti, mit großer Palette an Klangfarben.“

Online Musik Magazin, Stefan Schmöe, 30.03.2014

 

„Die Musik, in der die romantische Wagner-Tradition sich streckenweise auf entwaffnend muntere Weise mit der Sachlichkeit der 20er Jahre mischt, hält das sehr gut aus. Zumal die Frische der Bühnenvorgänge unter der pointierten und leidenschaftlichen Leitung von Will Humburg durch das Beethoven Orchester ein Äquivalent findet. Der Klang wirkt immer schlank und elastisch und trotz der reichen Instrumentierung nie überladen.“

Generalanzeiger Bonn, Bernhard Hartmann, 01.04.2014

„Der Garant dafür, dass diese Musik funkelt, schillert, ihre Schroffheiten ebenso wie ihre Lyrik entfaltet, ist Will Humburg am Pult des Beethoven Orchesters Bonn. Kein Wunder, dass der Beifall des Premierenpublikums geradezu stürmisch ausfällt.“

Theaterpur.net, Christoph Schulte im Walde, 30.03.2014

 

AIDA

Oper Köln - 2014


„Da hat sich ein Dream-Team gefunden, geballte Verdi-Autorität, die sich spürbar an­einander entzündet. Es grenzt an ein Wunder, mit welcher Präzision Humburg ­gerade in den Massenszenen das musikalische Geschehen bündelt und zu greller Brutalität zuspitzt.“


Opernwelt, Regine Müller, 04/2014


„Will Humburg war nicht nur ein überaus engagierter Dirigent, der in der tumultuösen Triumphszene den Überblick über zahllose, im ganzen Opernhaus verteilte akustische Quellen behält. Viel entscheidender war seine Fähigkeit der dramatischen Zuspitzung, die er vor allem durch die energischen und präzis durchgeführten Tempowechsel, namentlich in den vielen Orchesterrezitativen, bewerkstelligte.“


Wdr Opernblog, Richard Lorber, 24.02.2014


„Dirigent Will Humburg treibt das Beethoven Orchester Bonn mit theatralischen Gesten in große Exaltationen, findet aber auch immer wieder den intimen Ton, um seinen Sängern feine Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen. So gelingt dem gesamten Team die Synthese zwischen großer Repräsentationsoper und kleinem, detailliert gestaltetem Liebesdrama.“


Deutschlandradio Kultur, Uwe Friedrich, 16.02.2014

„Dieser Verdi ist aber auch ein echter Humburg! Was er und das Beethoven Orchester da zu Gehör bringen, ist vom Allerfeinsten. Da schwillt der Triumphmarsch an, braust auf ohne zu einem Klangbrei zu werden; die Hasstiraden der Amneris werden ebenso schrill herausgearbeitet wie ihre Verzweiflungsattacken ganz fein und sensibel fließen. Und der Todesgesang der Liebenden wird fast zu einem sanften Schlaflied – großartig!“


theater:pur, Thomas Hilgemeier, 02.2014


„Nichts anderes als tiefen Respekt kann man vor der Koordinationsleistung von Will Humburg, dem musikalischen Leiter, empfinden. Wie er das Beethoven Orchester Bonn, den Chor- und Extrachor des Theaters sowie die Hundertschaft der Statisterie mit großem physischen Einsatz führt, die musikalischen Stränge der Akteure auf der Bühne und im übrigen Haus zusammenhält und nicht zuletzt den Stellungswechsel seiner Musiker zwischen Graben und Bühne meistert, ist bravourös. Das Orchester spielt mit Hingabe, in den monumentalen Passagen wie in den filigranen der genialen Partitur, die für Verdis vielleicht reifstes Werk charakteristisch sind.“


Opernnetz.de, Ralf Siepmann, 02.2014

„Der hervorragende Chor und das passioniert aufspielende Beethovenorchester profitieren vom unanfechtbaren Dirigat Will Humburgs: Da geht nichts daneben, selbst über die enormen Distanzen zwischen den Sängern ist er die Stütze des Abends. Schade, dass all diese Kräfte in Hilsdorfs „Aida“-Rummel so selten zusammen klingen dürfen.“


Rhein Zeitung, Claus Ambrosius, 18.02.2014

Tosca

Saarländisches Staatstheater - 2013

"... Will Humburg schafft immer mehr Transparenz, einen herrlichen Puccini-Glanz, aber auch eine Musik, die das Innenleben der Protagonisten spiegelt."


Saarbrücker Zeitung - Oliver Schwambach

"Sie wurde in der Qualität der musikalischen Realisierung noch deutlich übertroffen. Das Saarländische Staatsorchester musizierte unter der Leitung von Will Humburgeine dramatische, spannungs- und emotionsgeladene Tosca-Partitur mit ihrer über die ganze Spannbreite der Facetten immer typischen tinta. Vom feinen, ans süßlich grenzenden Violinenschmelz bis zu den Gewalttaten der großen Trommel, von den energetisch aufgeladenen unisono-Formeln der tiefen Streicher zum Angriff der Posaunen mit zwei Bass-Instrumenten oder den Farbgebungen der makellos intonierenden Hörner und der Holzbläser, bei denen auch jeweils die tiefen Instrumente (Bassklarinette und Kontrafagott) ihre Wirkung nicht verfehlten. Alles kam mit großer Präzision und bester Plastizität, ob zart-filigrane kammermusikalische Passagen oder die Ausbrüche der tutti, bei denen Humburg den Sängern viel abverlangte. Der zweite Akt mit vielen dramatischen Schärfungen, mit dem Chorgesang quasi auf offener Bühne, mit Energiefreisetzungen in der Musik wie in dem teilweise gewalttätig ausgetragenen Konflikt Tosca-Scarpia stellte musikalisch wie dramatisch den Höhepunkt dar."

Der Opernfreund - Manfred Langer

„.. das beste Bühnenbild seit Jahren. Dies wird vom Orchester unter der Leitung von Will Humburg oppulent, aber ohne Kitsch intoniert. Die Sänger agieren in Puccinis Sinne. Eine Inszenierung für Puristen“

Saartext - Barbara Grech

„Das Orchester unter der Leitung von Will Humburg spielt kräftig auf und versucht die Kitschspitzen zu vermeiden. ..“

SR3/sr-online.de – Barbara Grech

„Das Saarländische Staatsorchester agiert, dirigiert von Will Humburg, unter Hochdruck… Im zweiten Akt gelingt eine aufregende, mitreißende, in manchen Augenblicken auch eine aufwühlende musikalische Interpretation.“

 

Die Rheinpfalz – Frank Pommer

Il trittico

Oper Köln - 2013

"Ein besonderes Ereignis der Puccini-Produktion ist zweifelsohne der Dirigent WILL HUMBURG.... das Klangergebnis mit seinen Farbdetails und der subtilen Agogik ist frappierend und faszinierend. Und wer die Einführungsmatinee einige Tage zuvor erlebte, kam aus dem Staunen nicht heraus über die Wissensfülle dieses vitalen Musikers und seine Fähigkeit, seine Kenntnisse rhetorisch lebendig und unakademisch zu vermitteln."

Der neue Merker - Christoph Zimmermann

"Musikalischer Spiritus Rector des Abends ist Will Humburg, der sicherlich als einer der besten Operndirigenten bezeichnet werden darf, denn mehr kann man nicht aus Puccinis wundervollen Partituren herausholen, da gerät nichts zu blossen Schönklang, sondern wird einer sorgfältigen, musikalischen Analyse unterzogen, ohne je die Gesamtwirkung aus den Augen zu verlieren, da gibt es wirklich viel zu entdecken, was man normalerweise nicht so einfach heraushört, daß Humburg nebenbei auch ein ausgezeichneter Sängerdirigent ist, der stets mithört, sei nur nebenbei erwähnt."

Der Opernfreund - Martin Freitag

"Die Versuche sind rundum geglückt. Dennoch verdient zunächst Will Humburg am Pult des Gürzenich-Orchesters Erwähnung. Der ehemalige Münsteraner GMD bestätigte seinen Rang als einer der besten Opern-Dirigenten unserer Zeit. Er arbeitete das spezifische Kolorit der drei Stücke punktgenau heraus, entfaltete einen leuchtenden Orchesterklang und atmete vom ersten bis zum letzten Takt mit den Sängern."

Neue Osnabrücker Zeitung - Pedro Obiera

"Das Orchester wurde von Will Humburg zu Höchstleistung angetrieben. Hier stimmte alles, dramatische Wucht, Temperament, aber auch das Gespür für die wunderbaren lyrischen Ergüsse, zu denen Puccini auch fähig ist."

Generalanzeiger Bonn - Bernhard Hartmann

"Höhepunkt in diesem Teil ist gewiss das Gürzenich Orchester Köln unter der Leitung von Will Humburg, das den melodramatischen Tonfall des Stückes genau trifft und die Aussage des Stückes auch ganz ohne Regie allein aus der Musik heraus hätte tragen können."

Online Musik Magazin - Thomas Molke

"Zum Finale wurden Ensemble, Chor und das hervorragende Gürzenich Orchester unter Will Humburg mit großem Applaus und Bravorufen stürmisch gefeiert."

Express - Alice Keldenich

"Will Humburg dirigierte das Gürzenich Orchester Köln mit Liebe zum Detail, Genauigkeit und sängerfreundlicher Transparenz."

Klassik.com - Miquel Cabruja


"Ein Berserker im positivsten Sinne ist Will Humburg, der als Musikalischer Leiter das Gürzenich Orchester zu brillanter Musik veranlasst."

Opernnetz.de - Michael S. Zerban

"Will Humburg leitet umsichtig das rhythmisch und dynamisch gut aufgelegte Gürzenichorchester. Auch gelingt es dem Dirigenten, die ruhigen und heftigen Kontraste gut gegeneinander abzusetzen, ohne dabei die Sänger zu übertönen."

Operapoint.com - Dr. Olaf Zenner

La Forza del Destino

Oper Köln - 2012

Will Humburg dirigierte mit Wucht und biegsamer Spannkraft“

Welt – Manuel Brug – 20.09.2012

„Will Humburg gehört zweifellos zu den großen Verdidirigenten unserer Zeit - wie sorgfältig und konzentriert er musikalische Details herausarbeitet, wie aufmerksam er die Sänger führt und begleitet.“


Online Musik Magazin - Thomas Tillmann – September 2012

„Im Orchestergraben sorgte Dirigent Will Humburg für ganz große Gefühle"


Bonner Generalanzeiger- Bernhard Hartmann - 18.9.2012

„Die zweite Palme gebührt dem allzeit schlagkräftigen, fokussierten Chor, der den Wechsel von der Soldateska zum Mönchswesen aufs Eindrucksvollste bewerkstelligt, die dritte dem Gürzenich-Orchester, das unter Will Humburg schon in der Ouvertüre zu einem opulenten und schwelgenden, zugleich aber agilen und farbenreichen, die Motivschichten der Partitur (das Schicksalsmotiv mit der bohrenden kleinen Sekunde im Untergrund) nie zudeckenden Klang findet."


Kölner Stadt-Anzeiger- Dr. Markus Schwering - 18.9.2012

„Musikalisch weiß Will Humburg von der ersten Note an zu packen, schon im beliebten Vorspiel meint man durch kleine Details die bekannten Melodien gleichsam neu und frisch zu hören, lyrische Inbrunst wechselt mit dramatischer Emphase, ich glaube Verdi selbst hätte große Freude an dieser ausgefeilten Interpretation, mit dem wirklich in allen Gruppen fantastisch aufspielenden Gürzenich-Orchester, gehabt.“


Der Opernfreund – Martin Freitag - 16.09.2012

„Die Intensität die von Will Humburgs musikalischer Leitung ausgeht, hat auch in der achten Vorstellung nicht nachgelassen, das Gürzenich-Orchester und die Opernchöre halten das stupende Niveau der Premiere“


Der Opernfreund – Martin Freitag - 26.09.2012

„Der Verdi und Italien-erfahrene Dirigent Will Humburg und das Gürzenich-Orchester Köln finden schon mit dem Schicksalsmotiv der Ouvertüre zu exzellenter Form. Die unterschiedlichen Spannungselemente des Werkes, bunter Volkstrubel, Leidenschaft, Kriegsgetümmel wie Humoresken zeichnen Humburg und das Gürzenich-Orchester mit ungekappter Energie, subtil wie mit rhythmischer Vehemenz. Große Gefühle interpretiert das Orchester beredt und beweglich, bis hin zu den von Verdi geforderten tiefen Blechregistern.“


IOCO - Victor Jarosch - 18.9.12

„Will Humburg erweist sich erneut als exzellenter Dirigent mit viel Gespür für die differenzierten Farben und Stimmungswechsel der Musik.“


Osnabrücker Zeitung - Pedro Obiera – 26.09.2012

„Die Kölner Inszenierung transportiert anschaulich die tragische Geschichte um verhinderte Liebe, gekränktes Ehrgefühl und Kriegswirren. Solisten, Opernchor und Gürzenich-Orchester Köln überzeugen.“


Domradio.de – 19.09.2012

 

Lucia di Lammermoor

Teatro de la Maestranza de Sevilla - 2012

"Mit Will Humburg vor einem vollkommenen Orchesta Sinfónica de Sevilla offenbart sich die Größe dieser Partitur. Der Deutsche Maestro schaffte es mit seiner Vitalität, seinem ausgezeichneten dynamischen Spiel und der Aufmerksamkeit die er den Solisten schenkte den Abend zu höherem zu führen, das Publikum vibrierte in seinen Sitzen während des spektakulären Endes des zweiten Aktes."

Mundoclassico.com, Pedro Coco

„Humburg zeigte dem Publikum orchestrale Feinheiten, die die romatische Musik Donizettis umschlossen, insbesondere während des feierlichen Sextetts und in der Brillianz und Energie mit der er das Ende des zweiten Aktes dirigierte…“

El Confidencial, David Cuesta

 „…das Orchester kam in den Genuss eines Dirigats das Intensität und Tiefe bieten konnte, wo die Partitur keine zu haben schien, und somit den richtigen Moment für jede Passage fand.“

Diario de Sevilla, Andrés Moreno Mengíbar

Carmen

Teatro Massimo Bellini - Catania - 2012

"Nel seggio di Euterpe il Maestro tedesco che ha diretto l’orchestra del “Bellini” con divine note e portamento leggiadro."

Periodico L'Alba, Pino Pesce

Der ferne Klang

Oper Bonn - 2011/2012

"Es ist ein Phänomen, wenn dieser Mann am Pult steht: Will Humburg. Partituren erklingen in einer ausgeloteten Tiefe, als wenn man sie zum ersten Mal erlebte. Auch in Bonn stellte sich das “Wunder” Humburg bei Franz Schrekers grandiosem Erstling “Der ferne Klang” wieder ein, ... es sind die feinzisilierten Klangeffekte, die Humburg aus der Partitur hervorzuzaubern weiß... Unter Humburgs Stabführung wächst das Beethoven Orchester Bonn über sich hinaus."

Der neue Merker, Dirk Altenaer, Januar 2012

"Mit Will Humburg als einem souveränem, im besten Sinne zugleich akribischen wie routinierten Rundum-Dirigenten als Zentrum, wird „Der ferne Klang“ am Opernhaus Bonn als ein Totaltheater zum Ereignis. So gelingt dort die mit Abstand überzeugendste Aufführung dieser Oper, die der Rezensent jemals gehört hat."

Neue Musik Zeitung, Peter. P. Pachl, Januar 2012

"Bei Will Humburg blüht das Orchester auf, wie selten so gehört…

… DER OPERNFREUND vergibt insgesamt 6 Sterne von 5 möglichen und setzt die Bonner Oper auf Platz eins seiner internen Hitparade "Bestes Opernhaus". Meine übliche Aufforderung "Hinfahren!" kann ich mir ersparen, denn die europäischen Opern/Schreker-Fans sind schon praktisch alle in Bonn eingebucht. Der 6. Stern gebührt alleine dem genialen Dirigenten Will Humburg - dem wahren Superstar dieser Produktion. Die Opernfreund-Redaktion ist sich einig in der Verleihung des Titels "Dirigent des Jahres." 

Der Opernfreund, Peter Bilsing, Dezember 2011

„Unangefochtener Star des Abends aber war Dirigent Will Humburg; er hatte die disparaten Proportionen des Raumes mit teilweise riesigem Ensemble zu bewältigen und gleichzeitig über die spürbaren Brüche in Schrekers Partitur hinüber zu leiten. Daraus eine Einheit zu formen, woran Schreker jahrelang gefeilt und umgearbeitet hat, bleibt Humburgs wesentlicher Verdienst!“

Der neue Merker, Dezember 2011

"Möglich ist das freilich nur, wenn am Pult ein Dirigent wie Will Humburg steht, der die Fäden zusammenhält. Er ist die perfekte Mischung aus Präzision und Inspiration. "

Generalanzeiger Bonn, Dezember 2011

"In dieses Konzept passt auch, dass Dirigent Will Humburg so vollständig spielen lässt, wie sie nur selten zu hören ist. Er hält auch die kompliziertesten rhythmischen Passagen souverän zusammen, lässt das erotische Flirren von Schrekers harmonischen Extravaganzen schweben und gibt allen Beteiligten ebenso klare wie enthusiastischen Zeichen."

Deutschlandradio Kultur, Uwe Friedrich

„Ein Riesenorchester, ergänzt durch eine Zigeunerkapelle und ein Fernorchester sowie mehrere, teilweise simultan im Raum verstreute Chöre sorgen für einen Surround-Effekt, der den Zuschauer geradezu in die Sessel drückt. Das erfordert nicht nur einen versierten Dirigenten, sondern zugleich einen Klangregisseur, der die Massen steuern kann. Und als der bewährte sich erneut Will Humburg, der mit traumhafter Sicherheit die differenzierten Klangschichten leuchtkräftig zum Klingen brachte. Dabei folgte ihm nicht nur das Beethoven Orchester flexibel und präzise, sondern auch die verstärkten Chöre der Bonner Oper.“

Aachener Zeitung, Pedro Obiera

„Den lautesten Applaus bekam an diesem umjubelten Bonner Premierenabend aber Dirigent Will Humburg. Souverän im wohlorganisierten Chaos des Raumklangs, mit feinnervigem Klangsinn, energisch und hellhörig führt er das groß besetzte Beethoven Orchester, die verschiedenen Bühnenmusiken, Chor und Extrachor und das riesige Solistenensemble zu einer großartigen Gesamtleistung.“

WDR 5 Scala

„Besonderes Augenmerk lag auf dem Dirigenten Will Humburg, der die zahlreichen Mitwirkenden klar durch die vielschichtige Partitur führte.“

Operapoint

„In Bonn erweist sich Dirigent Will Humburg als Fels in der Klangbrandung und behält auf und neben der Bühne sowie in dem mitbespielten Zuschauerraum den gewaltigen Apparat souverän im Griff und zeigt bemerkenswertes Gespür für Schrekers Klangfarben.“

Kulturkenner

Don Giovanni

Opernfestival Savonlinna - Finnland - 2011

" Ein Dirigent, der hoffentlich nicht zum letzten Mal in Savonlinna dirigiert hat!"

Der neue Merker, Sune Manninen

Il barbiere di Siviglia

Teatro Massimo Bellini - Catania - 2011

"Alla garbata ironia della regia ha fatto da pendant l’elegante  direzione di Will Humburg, protagonista di un’interpretazione intelligente e attenta alle caratteristiche musicali peculiari del capolavoro rossiniano "

GB Opera - Opera Magazine, Riccardo Viagrande

"Applausi convinti e scroscianti anche per [...] l’ottima orchestra condotta dal direttore artistico del Bellini di Catania, Will Humburg."

Corriere del Mezzogiorno.it, Redazione online

Aida

Oper Köln - 2011

"Das Aida-Debüt dieses erfahrenen Verdi-Dirigenten ist außerordentlich kraftvoll, mitreißend und in den vielen zarten, lyrischen Passagen von den Musikern des Gürzenich-Orchesters mit bemerkenswerter Delikatesse umgesetzt."

Kölner Rundschau , Bernhard Hartmann

"Musikalisch zündet der Abend in jeder Hinsicht. Will Humburg dirigiert elektrisierenden Verdi, das Gürzenich-Orchester klang selten so delikat und zugleich angriffslustig, perfekt synchronisiert sind die riesigen Chöre."

Rheinische Post, Regine Hüller

"Prima la musica! Daß ich mit dem wirklich begnadeten Gastdirigenten Will Humburg anfange, hat seine Gründe, denn lange, sehr lange hat man nicht so eine Weltklasseleistung des Kölner Gürzenich Orchesters gehört. Dieser Teufelskerl Humburg dirigiert eine Aida, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. "

Der Opernfreund, Peter Bilsing

"Ein tristanesker Akzent, den Dirigent Will Humburg, italianita-kompetent wie kaum ein anderer, aufgreift und mit dem Gürzenich-Orchester belcantesk betörend bestätigt."

Rheinkultur, Journal der Theatergemeinde 2/3 2011

Katja Kabanova

Oper Bonn - 2010

"Die kurze Ouvertüre zeichnet eine düstere Stimmung, die von Will Humburg am Pult mit größter Intensität aufgeladen wird. Selten hört man die Musik Janaceks kraftvoller, expressiver, fiebriger als an diesem Abend. Die zerklüftete Partitur, in der immer wieder Inseln von größter Zartheit aufleuchten, scheint Humburg zu liegen. Sein Dirigat bleibt bis zum Schluß fesselnd und das Orchester folgt ihm sehr genau und konzentriert."

Generalanzeiger Bonn, Bernhard Hartmann

"Das Orchester hat die Hauptrolle gespielt. Es war ein musikalisch unglaublich faszinierender Abend, vor allem deswegen, weil der Strom aus dem Orchester ständig geflossen ist. Er reißt keinen Moment ab und man muß dem Dirigenten Will Humburg und dem Orchester ein Riesenkompliment machen, denn das ist so ungefähr das Schwierigste, was man im Musiktheater realisieren kann. Ein unglaublich spannender Opernabend!"

WDR 3, Ulrike Gondorf

 

"Das Orchestrale unter Dirigent Will Humburg besaß Größe und Gewicht, strahlte Innigkeit und Leidenschaft aus."

Kölner Stadt-Anzeiger, Gerhard Bauer

"Last but not least der Megastar des Abends: Will Humburg und das Beethovenorchester Bonn. Die Musik beginnt im Stockdunklen, dann brennt das Feuer der Emotionen, sich stetig steigernd bis zu den Aktschlüssen. Eine emotionale musikalische Flammenglut, die auf das Herz des Zuschauers überspringt. Ich habe noch keinen so glutvollen, aber auch expressionistischen Janacek gehört. Da dieses Werk zu den am schwierigsten dirigierbaren Opern überhaupt zählt, ist die ungeheure Leistung des Orchesters und seines Leiters nicht genug zu loben. Und wer Will Humburg kennt, den ich für einen der bedeutendsten Musiktheaterdirigenten unserer Zeit halte, der merkt, hört und sieht, dass dieser Künstler alles gibt für dieses Meisterwerk."

deropernfreund.de, Peter Bilsing

"Das Ereignis dieser Neuproduktion ist der Dirigent Will Humburg. Ihm gelingt es, das Seelenleben der Figuren mit brennender Intensität  musikalisch einzufangen; er schneidet die ekstatischen Emotionen aus der Partitur förmlich heraus."

Orpheus, Christoph Zimmermann

Elektra

Teatro Massimo Bellini Catania - 2010

"Ancora più spazio andrebbe riservato alla conduzione orchestrale. Will Humburg per la prima ha fatto sentire che cosa sia l'impeto oltre il melisma e ha condotto la direzione con titanica enfasi, con instancabile furia, trascinando la possente orchestra la cui sonorità si slagava per tutta la vasta sala."

La Sicilia, Sergio Sciacca

"L'orchestra, motore del teatro di Strauss, in splendida forma, guidata con rigore da Humburg: suono cantante degl'archi, i fiati in perfetto appiombo."

Il Sole 24 Ore, Carla Moreni

Fest der schönen Stimmen

Oper Köln  - 2010

"Den Auftakt bildete 'Le Carneval Romain' von Berlioz, vom Gürzenichorchester feuerflammend dargeboten. Das dankte man dem Dirigenten Will Humburg, dessen vulkanisches Temperament auch schon in Bonn zu erleben war."

Generalanzeiger Bonn , Christoph Zimmermann

"Als musikalischer Cicerone konnte nach seiner fulminanten "L'Italiana in Algeri"-Serie erneut Will Humburg gewonnen werden und er stimmte im "kölschen Karneval" gleich die Hymne auf die römische Session an. Hector Berlioz "Le carnaval romain"-Ouvertüre verfehlte ihre schwungvolle Wirkung nicht. Humburg reizte das bestens präparierte Gürzenich-Orchester Köln zum feinnervig minutiösen Spiel und entfesselte ein Klangfeuerwerk als sprudelten die Brunnen Roms nicht Wasser sondern prickelnden Prosecco angestrahlt durch die exotischsten Bengalfeuer. "

deropernfreund.de, Dirk Altenaer

Eis und Stahl - DVD Arthaus 101 232

"Auch die musikalische Aufnahmequalität ist gut, die knisternde Spannung wird weitergeleitet. Will Humburg am Pult mobilisiert und elektrisiert das Saarländische Staatsorchester wach und aggressiv und stützt das Ensemble sicher, so dass es souverän agieren kann."

Das Opernglas, Brigitte Kempen

CD-Aufnahme Divara

“…pese al buen oficio de Will Humburg, que controla con acierto las considerables fuerzas corales y orquestrales a su mando.”

Opera Áctual, Xavier Cester